Bei den Olympischen Winterspielen gehen zwei Athletinnen und Athleten aus Rheinland-Pfalz an den Start. Auch für sie soll es im Land eine bessere Förderung geben.
Die Förderung des Leistungssports in Rheinland-Pfalz soll optimiert werden. Bei einem Kongress im Sommer sollen die konkreten Ziele und Prioritäten für eine künftige Leistungssportstrategie festgelegt werden, kündigte Sportminister Michael Ebling (SPD) in Mainz an.
Leistungssportlicher Erfolg sei kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer Strukturen, verlässlicher Partnerschaften und gemeinsamer Zielsetzungen. Deutschland wolle sich um die Olympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Deshalb richteten sich die strategischen Überlegungen weit über das Jahr 2028 hinaus, erklärte Ebling.
Bessere Rahmenbedingungen für Sportler
Nach den Ergebnissen einer Studie des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) mit Befragungen der Athletinnen und Athleten gibt es einen deutlichen Wunsch nach mehr Informationen und Transparenz. Als ein Beispiel nannte Jörg Fischer vom IKPE die Nutzung von Physiotherapie.
Sportlerinnen und Sportler hätten angegeben, keine Informationen über solche Angebote zu haben. Auch gehe es um die bessere Begleitung der Athletinnen und Athleten sowie den Übergang vom Breiten- zum Leistungssport.
Ziel sei, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Athletinnen und Athleten aus dem Land national und international erfolgreich sein können, sagte der Sportminister und verwies auf Jan Stölben und Jacqueline Pfeifer aus Rheinland-Pfalz, die bei den Olympischen Winterspielen im Skilanglauf und im Skeleton antreten. Das zeige, dass auch der Wintersport zunehmend an Bedeutung in Rheinland-Pfalz gewinne.
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Publish date : 2026-02-05 15:21:00
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