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Davidstern-Skandal: „Ich hab was zu überweisen“: Gil Ofarim kündigt Zahlung an Hotelmitarbeiter an

Davidstern-Skandal: „Ich hab was zu überweisen“: Gil Ofarim kündigt Zahlung an Hotelmitarbeiter an

Gil Ofarim äußerte sich in einem Interview zum Davidstern-Skandal. Außerdem kündigte er eine Zahlung an den Hotelmitarbeiter an.

Nach seinem Dschungelcamp-Sieg stellte sich Gil Ofarim, 43, am Tag seiner Rückkehr nach Deutschland gleich mehreren Interviews -– und wurde dabei wiederholt mit dem Davidstern-Skandal von Leipzig konfrontiert. Im Gespräch mit « Exclusiv »-Moderatorin Rebecca Mir bei RTL äußerte sich der Musiker so deutlich wie in keinem anderen Interview an diesem Tag.

Mir fragte zunächst, was sein größter Fehler in den letzten fünf Jahren gewesen sei. „Gut, das ist ja naheliegend: Die Art und Weise und das Video zu posten auf jeden Fall“, antwortete Ofarim. Er wisse jetzt, was er zu tun habe. Was genau? „Naja, ich habe ja was zu überweisen.“

Zur Einordnung: Ofarim hatte im Oktober 2021 einen Hotelmitarbeiter in Leipzig in einem Video auf Social Media fälschlicherweise beschuldigt, ihn aus antisemitischen Gründen diskriminiert zu haben. Das Verleumdungsverfahren gegen den Sänger wurde im November 2023 gegen eine Geldauflage von 10.000 Euro an gemeinnützige Vereine eingestellt. Teil der zivilrechtlichen Einigung war zudem eine Zahlung von 20.000 Euro an den betroffenen Hotelmitarbeiter.

Gil Ofarim entschuldigt sich erstmals in der Öffentlichkeit

Ofarim räumte ein, dass er das Video besser nicht hochgeladen hätte. Auf die Nachfrage, ob er es dann besser gar nicht erst gedreht hätte, räumte der 43-Jährige nach kurzem Zögern ein: „Wahrscheinlich, ja.“ Er fühle sich nicht als Opfer, betonte er – und wolle eigentlich auch nicht mehr darüber sprechen.

Schon kurz vor dem „Exclusiv“-Interview hatte sich Ofarim in der RTL-Sendung „Punkt 12“ erstmals klar und öffentlich bei dem Hotelmitarbeiter entschuldigt. Moderatorin Katja Burkard fragte ihn direkt: „Kannst du denn sagen: Es tut mir leid’, was dem Hotelmitarbeiter durch dein Video widerfahren ist?“ Ofarim erklärte, dies bereits persönlich und vor Gericht getan zu haben, und fügte hinzu: „Ich kann mich nur wiederholen: Alles was da passierte und im Nachgang alles: Es tut mir leid!“

Auf diese öffentliche Entschuldigung hatten viele Beobachter seit Wochen gewartet. Während seiner Teilnahme am Dschungelcamp war der sogenannte Davidstern-Skandal wiederholt Thema gewesen – sowohl unter den Mitcampern als auch beim Publikum. Bislang hatte sich der Musiker lediglich bei der Stadt Leipzig und dem Bundesland Sachsen öffentlich entschuldigt. Ein großer Diskussionspunkt war zudem eine Unterlassungserklärung: Ofarim hatte im Camp den Eindruck erweckt, er dürfe sich zu dem Vorfall nicht äußern. Der Hotelmitarbeiter stellte dies in einem Interview mit der „Zeit“ anders dar – untersagt seien lediglich Aussagen, die nahelegen, er hätte sich antisemitisch geäußert.

„Dann weißt du ja, wo die Kohle hingeht“

Bei „Exclusiv“ konfrontierte Mir den Dschungelkönig mit eben jenen Aussagen in der „Zeit“. Der Betroffene hatte dort erklärt, noch auf seine 20.000 Euro Schmerzensgeld zu warten – und geschildert, wie belastend die Situation für ihn sei: „Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das ist schwer für mich.“ Ofarims Reaktion darauf: „Jetzt höre ich das von dir, dass er das anscheinend selber gesagt hat. Dann weißt du ja, wo die Kohle hingeht“ – ein Verweis auf seine Dschungelcamp-Gewinnsumme von 100.000 Euro.



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Publish date : 2026-02-13 10:21:00

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