Beim Streifendienst oder bei Kontrollen: Im vergangenen Jahr wurden 115 Polizisten in Sachsen-Anhalt in Einsätzen verletzt.
Polizeibeamte und -beamtinnen sind immer wieder Ziel von Angriffen. In der polizeilichen Kriminalstatistik Sachsen-Anhalt wurden für das vergangene Jahr 1.068 Fälle von Widerstandshandlungen, Aggressions- und Gewaltdelikten gegen Polizeivollzugsbeamte registriert, wie das Innenministerium auf eine kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Sebastian Striegel antwortete.
33 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte seien Opfer von Aggressions- und Gewaltdelikten geworden. 2025 wurden insgesamt 16 Fälle wegen gefährlicher Körperverletzung und zwei Fälle wegen räuberischen Diebstahls erfasst. Der räuberische Diebstahl sei in beiden Fällen das Ausgangsdelikt und der Grund des Polizeieinsatzes gewesen, dabei sei es zu Widerstandshandlungen gegen die Beamten gekommen. Die Zahl der Fälle von Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte lag bei 1.050.
Alles in allem wurden 115 Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt, davon eine Person schwer, berichtete das Innenministerium auf der Grundlage der erstatteten Dienstunfallanzeigen. Zu den Verletzungen kam es in 49 Fällen beim allgemeinen Streifendienst, in 24 Fällen bei Anhalte- und Kontrollsituationen und siebenmal bei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt, aber auch bei Sportveranstaltungen, Demonstrationen und sonstigen Einsätzen.
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Publish date : 2026-02-15 09:37:00
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