Hinter dem sperrigen Namen Sekundärmigrationszentrum steckt ein klares Prinzip: Wer bereits in einem anderen EU-Staat Asyl beantragt hat, muss dorthin zurück.Sachsen hat ein sogenanntes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber eröffnet, die in andere EU-Staaten ausreisen sollen. Man wolle das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) schnellstmöglich umsetzen, sagte Innenminister Armin Schuster (CDU). „Und ein Schlüsselinstrument von Geas sind die Sekundärmigrationszentren.“Die Einrichtung ist seit 1. Juli am Standort des bisherigen Landesausreisezentrums in Dresden in Betrieb, allerdings ist dort noch niemand nach den neuen Regelungen untergebracht. Bis zu 400 Plätze stehen für Menschen zur Verfügung, für deren Asylverfahren ein anderes EU-Mitglied zuständig ist oder die






























