Monatelang hat Heiko Stock die Finanzmisere von Löhnberg aufgearbeitet. Zum Ende seiner Tätigkeit zieht er Bilanz - und wirft Mandatsträgern Versäumnisse vor.Nach seiner Tätigkeit in der mittelhessischen Gemeinde Löhnberg hat der vom Regierungspräsidium Gießen als Staatsbeauftragter eingesetzte Heiko Stock eine kritische Bilanz gezogen. Er sei weniger vom Ausmaß der Finanzmisere überrascht gewesen, als vielmehr davon, dass in Löhnberg "Grundprinzipien des Kommunalverfassungsrechts nicht beachtet wurden", erklärte Stock auf Anfrage. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.So sei für ihn nicht nachvollziehbar, dass "die überwiegende Zahl der Mandatsträger" bestimmte Vorgehensweisen "über viele Jahre akzeptiert" habe. Für Gemeindevorstandssitzungen in Löhnberg beispielsweise habe es "immer die






























