Der Streit in der Bundesregierung nach der geplatzten Richterwahl gärt weiter. Der NRW-Ministerpräsident kritisiert den Umgang mit Brosius-Gersdorf und sieht Lerneffekte.Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat an die schwarz-rote Koalition in Berlin appelliert, die weiteren Gespräche zur Richterwahl sachlich zu führen. "Die Richterwahl ist natürlich nicht gut gelaufen – wenn auch sicher keine Staatskreise dadurch ausgelöst wurde, wie manche behaupten", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus"."Ich hoffe, dass Union und SPD in der Sommerpause sachlich und unaufgeregt über die Richterwahl sprechen können, so dass es im September einen neuen Anlauf geben kann", sagte Wüst. Aus der verschobenen Wahl lasse sich






























