Eigentlich sollte Michel Friedman bei einer Gedenkveranstaltung zu 150 Jahren Bayreuther Festspiele sprechen. Dafür, dass es nun wohl anders kommt, findet er deutliche Worte.Der Publizist Michel Friedman kritisiert die Absage einer Gedenkveranstaltung bei den Bayreuther Jubiläumsfestspielen scharf. „Das ist in einer Demokratie der Tod durch Selbstmord“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. „Die Ernsthaftigkeit, sich mit dem Antisemiten Wagner auseinanderzusetzen, ist durch diese Absage ad absurdum geführt.“Friedman hatte nach Informationen der Zeitung bei einem Gedenkkonzert mit dem Titel „Verstummte Stimmen“ am 26. Juni eine Rede halten sollen. Doch diese Veranstaltung, die vor der Premiere der Richard-Wagner-Oper „Rienzi“ geplant war, sei nun






























